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Werte Kameraden und Kameradinnen!
Zu Beginn unseres Rechtsverfahrens hatten sich viele Offiziere gemeldet, die aber dann nicht zuletzt wegen vermutlich unzulässiger Reaktionen aus dem Bereich unserer Dienstbehörden oder speziell des zuständigen BKA ihre vorgebrachten Argumente zurückgezogen haben.
Wir ersuchen nunmehr genau diese Offiziere darum, mit unserer Rechtsanwältin Verbindung aufzunehmen, ob ein Wiedereintritt in das laufende Verfahren nicht doch noch möglich sei.
Der Grund für diese Bitte ist die Tatsache, dass Fehlinformationen dazu geführt haben, dass der ursprüngliche Antrag zurückgezogen worden ist. Drohungen und falsche Behauptungen können in Verwaltungsverfahren nämlich keine Rolle spielen. Vielmehr gilt es sachlich und rechtlich fundierte Entscheidungen zu treffen und zu dokumentieren.
Daher bitten wir euch, das durch unsere Rechtsanwältin prüfen zu lassen.
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Kameraden!
Wie aus dem Bericht des Vizepräsidenten Obst i.R. Dr. Siegfried Albel erkennbar ist, scheint es unseren Vorgesetzten kein Anliegen zu sein, unsere Anerkennung als Akademiker / Akademikerinnen einzufordern.Auch bei den heurigen Ausmusterungsfeierlichkeiten hat lediglich der Vorsitzende des Kollegiums der FH im Bundesheer dieszbezüglich Forderungen erhoben, nicht aber unsere Vorgesetzten. Das ist schade und zwingt uns, das begonnene Rechtsverfahren fortzusetzen.
Obwohl wir der Bundesregierung glaubten, dass sie es mit der Aussage im Regierungsübereinkommen "Akademisierung des Offiziersberufes" ernst meint und hofften, dass wir nach den ersten Erfolgen unsere Klagen einstellen können. Leider ist das nicht der Fall.
Nun stehen wir also vor der Tatsache, viel Geld aufbringen zu müssen, damit der Klagsweg weiterhin beschritten werden kann. Dies ist im Wege von Vorauszahlungen möglich oder im Wege von Spenden. Die IGBO kann garantieren, dass jeder Cent, der als Beitrag an uns bezahlt wird, nicht nur steuerlich geltend gemacht werden kann, sondern auf Heller und Pfennig abgerechnet wird. Das ist in allen unseren Aussendungen klar ersichtlich, weil zu zahlende Beträge stets mit einem Minus ausgewiesen werden und alles andere ein Guthaben darstellt.
Für alle Spenden sind wir natürlich dankbar und froh und bedanken uns dafür sehr herzlich! So hat unlängst ein Kamerad 100,00 Euro überwiesen, wofür wir ameradschaftlich danken!
Wer also will, dass sein Studium an der Theresianischen Militärakademie auch im Bundesheer Anerkennung findet, der darf sich nicht scheuen und sollte entweder der IGBO beitreten oder uns mit seiner Spende unterstützen.
Denn wir sind die einzige Organisation die genau dieses Ziel verfolgt!

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50. Ausmusterungsjubiläum des Jahrgangs Andreas Hofer
Eine Darstellung meiner persönlichen Erfahrungen
Im Rahmen der Ausmusterungsfeierlichkeiten des Jahrgangs Major von Grabensprung fand auch das 50. Ausmusterungsjubiläum unseres Jahrgangs Andreas Hofer statt.
Dazu wurden wir zu Beginn vom Kommandanten der TherMilAk empfangen und zu einem Vortrag gebeten. GenMjr Segur-Cabanac stellte die aktuelle Offiziersausbildung sehr profund dar und bewies, dass auch wirklich alle Details dafür ausführlich bedacht sind. Vor allem fand er lobende Worte für den Wirkungsverbund der Militärhochschule, bestehend aus Heeresunteroffiziersakademie, Theresianische Militärakademie und Landesverteidigungsakademie.
Es viel nicht nur mir sondern auch anderen Jahrgangskameraden auf, dass dabei mit keiner Silbe ausgeführt wurde, was an der HUAk als akademisch zu bewerten sei und warum die tatsächlich als Bachelors graduierten Absolventen der TherMilAk nicht als Akademiker qualifiziert werden. Einige meinten, dass es eigentlich befremdlich sei, dass von der Offiziersausbildungsstätte des Bundesheeres dazu nichts gesagt wird.
Bevor mir nun jemand unterstellt ich sei gegen die Unteroffiziere sei festgestellt, dass ich allen meinen Unteroffizieren stets mit hoher Wertschätzung begegnet bin und mich auch einigen gegenüber dahingehend geäußert habe, sie mögen doch die Militärakademie absolvieren. So haben einzelne dann zwar ein Studium absolviert und waren als Zivilbedienstete wertvolle Mitarbeiter des BMLV, während andere in Berufen außerhalb des BMLV erfolgreich waren. Immer wieder treffen wird dann einander, mit gegenseitigem Respekt. Dass die Unteroffiziere des Bundesheeres über Jahre genauso schäbig behandelt wurden, wie es mit den Hochschulabsolventen der TherMilAk heute noch passiert, ist leider traurige Wahrheit. Allerdings haben Personalvertretung und die GÖD es verstanden, hier für unsere Unteroffiziere doch deutliche Verbesserungen zu erreichen. Das ist gut und notwendig. Ich frage mich aber warum das für die Offiziere des Bundesheeres nicht auch geschieht?
Wir hatten weiters die Möglichkeit, den Ausmusterungsjahrgang näher kennenzulernen, waren von der Offenheit und dem Interesse der jungen Kameraden und Kameradinnen aber auch von deren Fürsorglichkeit für uns alten und mit vielen Wehwechen beschlagenen Kameraden begeistert. Dafür gilt es respektvoll Danke zu sagen!
Wir müssen uns jedoch erwarten können, dass unsere Vorgesetzten und nicht nur der Leiter des Kollegiums der FH des Bundesheeres sich dafür einsetzen, dass die Qualifikation Akademiker / Akedemikerin für die Absolventen und Absolventinnen der TherMIlak endlich anerkannt und dienst- und besoldungsrechtlich umgesetzt wird.Noch dazu, wo sich die Bundesregierung dazu klar geäußert hat.
Danke der TherMilAk und dem BMLV dafür, dass wir das machen konnten.
Gratulation dem Jahrgang Major von Grabensprung und Alles Gute für die Zukunft!
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Geschätzte Kamerad:innen,
Im Zuge der Mitgliederversammlung am 16.09.2026 wurde mir das Vertrauen ausgesprochen, die Funktion des Präsidenten der IGBO zu übernehmen. Für dieses Vertrauen möchte ich mich herzlich bedanken. Ich werde gemeinsam und im engen Austausch mit meinen beiden Vizepräsidenten dafür Sorge tragen, die Ziele unseres Vereins auch weiterhin beharrlich, geschlossen und mit der notwendigen Konsequenz zu verfolgen.
Unser oberstes Ziel bleibt dabei unverändert:
Die Anerkennung des im Zuge der militärischen Ausbildung erworbenen akademischen Grades und die daraus resultierende faire besoldungsrechtliche Gleichstellung unseres Berufsstandes. Dazu gehört insbesondere die Angleichung an das A-Schema jener Bediensteten, die im selben Ressort vergleichbare akademische Qualifikationen aufweisen.
Dabei ist aus unserer Sicht ein wesentlicher Aspekt besonders hervorzuheben:
Unsere MBO2-Soldat:nnen erfüllen nicht nur vergleichbare akademische und fachliche Anforderungen wie Bedienstete im A-Schema, sondern übernehmen darüber hinaus spezifisch militärische Anforderungen und Verantwortlichkeiten, die mit zivilen Tätigkeiten nicht unmittelbar vergleichbar sind. Sie tragen Verantwortung für die ihnen anvertrauten Soldat:innen, üben militärische Befehls- und Disziplinargewalt aus und sind im Einsatz bereit, die eigene körperliche Unversehrtheit für die Erfüllung ihres Auftrages aufs Spiel zu setzen.
Der militärische Beruf verlangt damit eine besondere Form der persönlichen Verpflichtung. „Treu bis in den Tod“ ist dabei keine bloße Formel, sondern bringt die außergewöhnliche persönliche Verantwortung zum Ausdruck, die mit unserem militärischen Beruf verbunden ist. Berufsoffiziere müssen bereit sein, auch unter unmittelbarer Gefahr für das eigene Leben Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
Gerade im Hinblick auf den Aufbauplan 2032 gilt dabei mehr denn je:
Wer Material sagt, muss auch Personal sagen.
Modernes Gerät allein schafft noch keine militärische Fähigkeit. Entscheidend sind jene Menschen, die dieses Gerät führen, einsetzen und im Einsatz Verantwortung übernehmen. Die Mission Vorwärts bedarf also auch einen Fortschritt im Besoldungswesen.
Die sicherheitspolitisch instabile Lage in Europa und die aktuellen Konflikte weltweit führen uns eindrücklich vor Augen, wie rasch sich bewaffnete Konflikte und damit auch die Anforderungen an die Streitkräfte verändern. Neue Technologien, veränderte Bedrohungslagen und die zunehmende Dynamik auf dem Gefechtsfeld erfordern eine laufende Anpassung unserer Fähigkeiten.
Damit steigen auch die Anforderungen an uns Berufsoffiziere. In unseren Führungsfunktionen sind wir mehr denn je gefordert, sowohl die uns anvertrauten Soldat:innen als auch das in Anschaffung befindliche Gerät bestmöglich und verantwortungsvoll einzusetzen. Eine solche Verantwortung lässt sich nicht auf eine rein fachliche oder administrative Tätigkeit reduzieren.
Umso wichtiger ist es, dass diese zusätzlichen Anforderungen und Verantwortlichkeiten auch in der besoldungsrechtlichen Bewertung unseres Berufsstandes angemessen berücksichtigt werden.
Aktueller Stand:
Es ist sehr erfreulich, dass derzeit zwei juristische Verfahren aussichtsreich verlaufen. In beiden Verfahrenssträngen ist eine zeitnahe weitere Entwicklung und eine baldige Feststellung bzw. Arbeitsplatzbewertung zu erwarten. Damit ergeben sich konkrete Ansatzpunkte, um unser Anliegen auf rechtlicher und sachlicher Ebene weiter voranzutreiben.
Von besonderer Bedeutung ist dabei auch die Größenordnung unseres Berufsstandes. Im Österreichischen Bundesheer befinden sich rund 2.000 MBO2-Soldat:innen. Sollte es gelingen, in den laufenden Verfahren entsprechende rechtliche Grundlagen und belastbare Präzedenzfälle zu schaffen, besteht damit ein erhebliches Potenzial, die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Entscheidungen auf eine wesentlich größere Zahl von Bediensteten auszuweiten. Die aktuellen Verfahren werden daher eine Wirkung für unseren gesamten Berufsstand entfalten.
Gerade deshalb ist es wichtig, die nunmehrigen Verfahren konsequent, sachlich und juristisch fundiert zu begehen. Jeder erreichte Fortschritt kann dazu beitragen, die Grundlage für eine weitergehende Gleichstellung der MBO2-Soldat:innen zu schaffen.
Bei der Mitgliederversammlung am 16.09.2026 wurde wie folgt gewählt:
Präsident: Hptm KRENN Achim, BA
1. Vize-Präsident: Mjr Mag.(FH) SCHUMER Gerald
2. Vize-Präsident: Obst i.R Dr. ALBEL Siegfried, MSD MSc
Kassier: ObstdIntD HAUDEJ Daniel, MSc
Schriftführer: Obst HADEYER Bertram
Weiteres Vorgehen:
Im Oktober wird eine Vorstandssitzung stattfinden, bei welcher der bisherige Präsident Dr. ALBEL Siegfried, MSD MSc, Obst i.R, in seiner neuen Funktion als 2. Stellvertretender Präsident, der neu gewählte Vizepräsident Mjr Mag.(FH) SCHUMER Gerald und ich gemeinsam den weiteren Fahrplan für das restliche Kalenderjahr festlegen werden.
Im Mittelpunkt werden dabei unter anderem die Mittelbereitstellung zur Bestreitung der beiden laufenden Verfahren, die Aktualisierung der Mitgliederlisten sowie die Koordination weiterer Termine und Kontaktaufnahmen mit den angehenden und ausgemusterten Berufsoffizieren an der Theresianischen Militärakademie stehen. Ebenso werden ausstehende Ehrungen und Auszeichnungen sowie weitere vereinsinterne Themen besprochen und vorbereitet.
Ich freue mich, dass die IGBO ihrem Vereinszweck entsprechend konsequent und erfolgreich ihren Weg weitergeht. Die kommenden Monate werden insbesondere im Hinblick auf die laufenden Verfahren und die weitere Entwicklung der besoldungsrechtlichen Einstufung unseres Berufsstandes von großer Bedeutung sein.
Ich bin überzeugt, dass wir unsere Ziele nur dann nachhaltig erreichen können, wenn wir geschlossen auftreten, sachlich argumentieren und unsere Anliegen mit Beharrlichkeit weiterverfolgen. Dafür bitte ich auch weiterhin um die Unterstützung und den Zusammenhalt unter uns Kamerad:innen.
Die Größe unseres Berufsstandes, die bestehenden rechtlichen Verfahren und insbesondere die Möglichkeit, durch erfolgreiche Verfahren entsprechende Präzedenzfälle zu schaffen, bieten dabei eine konkrete Grundlage für die weitere Entwicklung. Es liegt an uns, dieses Potenzial gemeinsam und mit der notwendigen Konsequenz zu nutzen.
Ich blicke mit Zuversicht auf die kommenden Aufgaben und bin gespannt auf die weiteren Entwicklungen.
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Ihr
Hptm KRENN Achim, BA
Präsident der IGBO
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Kameraden und Kameradinnen!
Freundinnen und Freunde der IGBO!
Hier nochmals der Link zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung 2026 der IGBO:
Bitte den Link Kopieren und in die Kommandozeile des Browsers einfügen (oder händisch eintragen). Danke!
Der Link gilt erst ab 160926 um 1820 Uhr!
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Ich darf Sie höflich zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung 2026 einladen. Die Einberufung finden Sie unter den Beiträgen hier.
Besonders würden wir uns über die Teilnahme der Angehörigen des jüngsten Studienganges an der TherMilAk freuen!
Die Teilnahme erfolgt über eine spezielle und sehr sichere Plattform, die den Zugang nur über den verlautbarten Link erlaubt. Es wird auch ein Vertreter unsere Rechtsanwaltkanzlei teilnehmen und über den Stand unserer Bemühungen sowie über die Teilnehmemöglichkeiten informieren.
Wir haben einen Hochschulabschluss und sind daher als Akademiker / Akademikerinnen zu behandeln!