Die von der IGBO im Rahmen der Plattform wehrhaftes Österreich mitgetragene Bürgerinitiative
"Stopp der Bundesheer-Zerstörung! Für ein sicheres Österreich!"
wurde erfolgreich abgeschlossen:

Es gibt mehr Geld für das Bundesheer!

Wie auch den zahlreichen Presseartikeln zu entnehmen ist, wird es in Tranchen eine Steigerung des Budgets des Bundesheeres geben. Das ist gut so, denn die strikten Vorgaben für die Verwendung öffentlicher Mittel bedingen ja auch eine entsprechende Vorlaufphase, bis tatsächlich Geld fließen kann. Ausschreibungsverfahren etc. benötigen naturgemäß eine entsprechende Zeit. Daher wäre dem Bundesheer mit einer "Bundesheermilliarde" eigentlich nicht geholfen gewesen. Eine planbare Steigerung künftiger Budgets aber erlaubt ein geordnetes, gut geplantes und korrektes Vorgehen.

Besonders erfreulich beurteilt der Vorstand der IGBO, dass Bundesminister Mag. Doskozil einen Weg des Miteinanders eingeschlagen hat. Einen Weg des Gespräches und nicht einen Weg der einsamen Beschlüsse und des Ignorierens anderer Meinungen. Diskussion und Überzeugung ist angesagt, um die Entscheidungen dann gemeinsam tragen zu können. Das ist ganz im Sinne dessen, was der Vorstand der IGBO immer wieder vorgeschlagen hat, weil es wohl einer demokratischen Grundhaltung am ehesten entspricht. Mündige Bürgerinnen und Bürger sollte man einfach nicht ignorieren.

Als erfreulich beurteilt der Vorstand der IGBO auch die Absicht des Herrn Bundesministers, die personelle Situation im Bundesheer mit der bei der Exekutive zu synchronisieren.
Ein Arbeitgeber kann durch besondere Gehaltszahlungen oder durch andere Vorteile für das Personal attraktiv sein. Die öffentliche Hand kann nicht endlos hohe Gehälter bezahlen, also ist die Garantie einer lebenslangen Anstellung durchaus ein Mittel, die Attraktivität zu steigern. Im Lichte der bisher nicht erfolgreichen Modelle von Zeitlaufbahnen im Bundesheer ist daher der Entschluss des Herrn Bundesministers, eher auf eine lebenslange Anstellung zu setzen, als richtig zu beurteilen. Mag sein, dass sich das in Zukunft einmal ändert, aber die Österreicher und Österreicherinnen wollten bisher schon und auch derzeit offensichtlich langfristige und stabile Arbeitsverhältnisse und kein "Jobhopping". Dass dies mit einer gediegenen Personalplanung und Personalentwicklung einhergehen sollte, liegt auf der Hand.

Seitens des Vorstandes der IGBO wird auch ausdrücklich begrüßt, dass - ähnlich wie bei der Exekutive - die Strukturen einzelner Personengruppen geändert werden. Die Trennung der Unteroffiziere in D und C etwa mag ursprünglich durchaus vernünftig gewesen sein, ist aber heute weder zeitgemäß noch einer Verwaltungsvereinfachung förderlich. Die durch den Herrn Bundesminister beabsichtigte Zusammenlegung dieser Verwendungsgruppen wurde nicht zuletzt seitens der IGBO bereits seit Jahren vorgeschlagen, weil es auch die Tätigkeit der Führungskräfte deutlich vereinfacht. Der Vorstand der IGBO weist aber ausdrücklich darauf hin, dass für die Personengruppe "Offiziere des Truppendienstes" ein ähnlicher und dringlicher Handlungsbedarf besteht und wir uns in einem raschen Folgeschritt auch die Lösung dieses Problems erwarten. Sonst werden wir zwar wieder ausreichend "Indianer" aber keine "Häuptlinge" mehr haben.

Bleibt dem Vorstand der IGBO nur mehr, allen Unterstützern unserer Bürgerinitiative herzlich zu danken. Von den ca. 45.000 Unterschriften waren die meisten von besorgten Bürgerinnen und Bürgern. Das dokumentiert, dass unser Bundesheer in der Bevölkerung gut verankert ist. Das ist gut so uns muss auch so bleiben. Wir sind das Bundesheer des Volkes und wollen dies auch bleiben!

Für den Vorstand:
Der Obmann:

Dr. Siegfried Albel, Obst i.R.

 

 

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