Der Herr Bundespräsident hat seine Haltung zur Wehrpflicht neuerlich bestätigt.
Bundesminister Mag. Darabos hingegen
äussert sich widersprüchlich.

In seiner Ansprache anlässlich der Übernahme von 114 jungen Offizieren und Offizierinnen des Aktiv- und des Milizstandes (davon 54 Berufsoffiziere und 2 Berufsoffizierinnen) hat der Herr Bundespräsident seine positive Haltung zur Wehrpflicht neuerlich bestätigt,
A
uch in einem Kurier-Interview nimmt er unmissverständlich Stellung und stellt fest, dass ihm ein Berufsheer nicht finanzierbar erscheint.

Die IGBO nimmt diese klare und verantwortungsbewusste Haltung mit Respekt zu zur Kenntnis. Der vom Herrn Bundespräsidenten vorgebrachten Argumentation tritt die IGBO vollinhaltlich bei, vor allem was seine Beurteilung der Finanzierbarkeit anlangt.

Die IGBO würde sich wünschen, dass auch der Herr Bundesminister Mag. Darabos seine Gedankengänge klar offen legt und sich nicht widersprüchlich artikuliert.
Denn es ist aus Sicht der IGBO ein klarer Widerspruch, wenn der Herr Bundesminister am Freitag anlässlich der Dekretübergabe den jungen Berufsoffizieren und Berofsoffizierinnen erklärt, sie bräuchten keine Sorge um ihre Zukunft zu haben, am Samstag Vormittag aber eine Reduzierung der Arbeitsplätze für Soldaten um ca. 50% ankündigt. 

Den genauen Wortlaut der Rede des Herr Bundespräsidenten und des zitierten Kurier-Artikels können Sie unter den folgenden Links nachlesen:
http://www.bundespraesident.at/newsdetail/artikel/rede-des-bundespraesidenten-anlaesslich-der-ausmusterung-am-tag-der-leutnante/ und
http://kurier.at/nachrichten/4513948-fischer-stronach-ist-ein-bunter-vogel.php