WIR LASSEN UNS NICHT VERUNGLIMPFEN!

Augenscheinlich falsche Argumente und Herabwürdigung scheinen in der laufenden Diskussion von einigen wenigen Personen und Medien unverändert als Mittel zur Meinungsbildung auserkoren zu sein.

Das können wir nicht zulassen. Einmal, weil wir es uns selbst schuldig sind, einen respektvollen Umgang mit uns einzufordern. Zum Zweiten, weil wir als unmittelbar Betroffene an einer sachlichen Diskussion und daraus resultierenden guten Lösung Interesse haben müssen!

Es hilft uns nämlich nichts, wenn wir nach dem 20. Jänner 2013 eine Lösung haben, die nicht exekutierbar ist. Weil etwa die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen nicht bereit gestellt werden. Was geschieht, wenn der finanzielle Rahmen weder für eine Umstrukturierung noch dafür reicht, das auf Dauer zwar benötigte aber nicht mehr finanzierbare Personal sozial verträglich abzubauen?

Bis dato sind weder zur einen noch zur anderen Frage klare Aussagen erfolgt. Es ist kein entsprechend ausgegorenes und durchgeplantes Modell vorhanden. Daher ist die geplante Volksbefragung eigentlich nur eine Entscheidung darüber, in welche Richtung weitergedacht werden soll und nicht eine Entscheidung zwischen zwei (praktikablen) Modellen zur Umsetzung der gegebenen Gesetzeslage.

Die IGBO rät daher zur Vorsicht und wird sich bemühen, vorgebrachte Argumente zu hinterfragen, damit wir alle eine gute Entscheidungsgrundlage haben.

Siehe dazu auch die aktuelle Presseaussendung:

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120924_OTS0093