In all den Argumentationen um die Wehrpflicht oder ein Berufsheer wurde nie auf einen zusätzlichen Nutzen, den die jungen männlichen Staatsbürger neben  ihrer militärischen Ausbildung aus ihrer Zeit beim Heer ziehen, eingegangen: Sie kommen als „Buben“ zum Heer und verlassen dieses sechs Monate später als "Männer".

Werte wie Pünktlichkeit, Gehorsam, Zuverlässigkeit, Kameradschaft, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Zusammenhalt, Ordnungssinn, eigenverantwortlches Handeln etc. werden in dieser Zeit nachhaltig vermittelt. Darüber hinaus können viele von ihnen nach dieser Zeit Feuer machen, eine Karte lesen, orientieren und vieles mehr - alles Fähigkeiten die jeder danach im zivilen Leben brauchen kann.

Es ist zwar nicht primär die Aufgabe des Heeres den jungen Männern diese Dinge zu vermitteln, aber als positive „Nebenwirkungen“ der militärischen Ausbildung dürfen sie allemal betrachtet werden.

Davon profitieren derzeit alljährlich einige zigtausend junge männliche österreichische Staatsbürger (neben dem Nutzen der sehr guten Untersuchung bei der Stellungsstraße) und natürlich in weiterer Folge auch die Gesellschaft. Mit einem Berufsheer wäre das nicht mehr denkbar. Daraus würde ein dauerhafter derzeit nicht abschätzbarer erzieherischer Schaden für die Gesellschaft erwachsen.

Vielleicht können diese Argumente im Zusammenhang mit der derzeitig laufenden (oft sehr unsachlichen) Debatte auch berücksichtigt werden.  Zwinkernd

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Bisher nicht dagewesene oder zumindest äußerst seltene Ereignisse und Katastrophen scheinen immer öfter uns alle zu betreffen. Denken Sie nur an die jüngsten Stromausfälle in Wien und die zunehmenden extremen Wetterauswirkungen.

Was also machen, wenn kein Strom da ist? Und das vielleiht über einige Tage? Kein Licht brennt, keine Gastherme funktioniert, Lifte stecken fest, die Zapfsäulen stehen still, weder Radio noch Fernsehen noch Telefon arbeitet. Die Bankomaten sind "out of order". Die Kassen in den Läden stehen still ......

Eine Bevölkerung, die sich in solchen Situationen nicht zu helfen weiss muss in Panik verfallen, geschockt sein. Reaktionen daraus sind nicht absehbar.

Daher scheint es klug, wenn möglichst viele aus unserer Gesellschaft lernen, sich in ungewöhnlichen Situationen zu behelfen. Das kann ihnen und ihren Mitmenschen sogar das leben retten, sie aber mit Sicherheit vor Schäden durch Trauma bewahren.

Die vorgebrachten Argumente mögen auf den ersten Blick seltsam erscheinen, sie sind aber in Wirklichkeit absolut zutreffend und berücksichtigenswert!

Die IGBO dankt dem Autor für die Meinungsäußerung!