Meine Meinung:

Wie unsicher müssen sich jene fühlen, die offensichtlich selbst nicht daran glauben, sich mit Sachargumenten durchsetzen zu können und daher zu Methoden wie "Hetze" und "Keile hineintreiben" greifen müssen.
Nicht am Ende einer meinungsbildenden Diskussion, nein, am Beginn derselben.

Die Kronenzeitung exerziert dies nun beinahe täglich vor. Einmal versucht man einen Keil zwischen Feuerwehren und Soldaten zu treiben ("Soldaten, die nach Aussagen von Feuerwehren diesen im Weg herumstanden") und heute ist es der "Krieg der Generale". Und die bewusste "Degradierung" des einzigen "echten" Generals des Bundesheeres zum "Generalmajor". Nur weil er im Interesse seines Auftrages und verantwortungsbewusst vor einer Aufgabe der Wehrpflicht warnt. Und weil er nicht zulässt, dass seine Expertise politisch missbraucht wird.

Wir wissen, dass man oft nicht einer Meinung sein kann. Wir wissen aber, dass eine Diskussion das Eine und ein Einsatz das Andere ist.

Jetzt, so könnte man meinen, gilt es einen Einstz zu führen.
Einen Einsatz für das, was für die Republik Österreich die günstigste Variante ist. Die Wehrpflicht.

Und da meine ich, dass nur jene darüber Bescheid wissen können, wie die Wehrpflicht (also kein Zwangsdienst, wie der Name ganz deutlich zum Ausdruck bringt und keine Willkür eines "Fürsten", sondern eine demokratisch zustandegekommene gesetzliche Regelung) zu bewerten ist, die sich dieser Pflicht auch tatsächlich gestellt haben.

Verweigerer der Wehrpflicht können bestenfalls darüber berichten, was ihnen andere erzählen.
Das sollten sie aber auch ganz klar sagen und nicht so tun, als ob sie "Wissen" darüber hätten. Und schon gar nicht sollten sie versuchen, für ihr seinerzeitiges Verhalten eine nachträgliche Bestätigung zu erzwingen. Besonders dann nicht, wenn man ihnen schon verziehen hat.