…denn sie wissen nicht, was sie tun!

Utl.: Eigeninteressen vor Staatsinteressen?

  „Diese perfide Politik muss beendet werden, je eher desto besser.“ ist die klare Botschaft des Vorstandes der IGBO. Obmann Obst i.R. Siegfried Albel, MSc MSD: „Nach eingehenden Beratungen und Beurteilung der bekannt gewordenen Fakten und geplanten Maßnahmen ist festzustellen: Das Sicherheitsinstrument des österreichischen Staates wird demontiert, da wird Vertrauen missbraucht und werden Eigeninteressen ganz augenscheinlich vor Staatsinteressen gestellt.“Die derzeitige Regierung scheint unfähig zu sein, Österreich aus der ursprünglich kleinen Krise heraus zu führen. Im Gegenteil: Man reitet uns alle permanent weiter hinein und verschlimmert so die Situation. Mag. Dr. Stephan Schulmeister hat das in der ZIB 2 am 14. 2. ganz deutlich und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. „Da können und dürfen wir nicht länger zusehen oder uns vielleicht Unrichtigkeiten aufschwatzen lassen, wie Minister Darabos es im heutigen Mittagsjournal wieder einmal versuchte.“ so Albel. Die Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere wird nicht akzeptieren, dass begeisterte junge Soldaten einerseits in ihren Bezügen unter die Armutsgrenze getrieben werden aber anderseits Auslandseinsätze mit höchstem Risiko geleistet werden sollen. Wer keine soziale Sicherheit hat, der kann auch keinen Einsatz schadlos überstehen. Solche Menschen in extrem belastende Situationen zu entsenden ist unverantwortlich.“ Albel weiter.Darüber hinaus ist die Zerstörung der für ein glaubwürdiges Bundesheer benötigten Strukturen für die IGBO nicht länger hinnehmbar. Die IGBO wird daher die von der Bundesheergewerkschaft angekündigten gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen mittragen und darüber hinaus einen Boykott der Auslandsmissionen prüfen.