GÖD will in Sachen "Neues Dienstrecht"
Gas geben!

2009 stehen Personalvertretungswahlen bevor. Dies nimmt der Vorsitzende der GÖD, Abg. zNR. und Vorsitzender der GÖD Fritz Neugebauer zum Anlass, im der aktuellen Ausgabe des Magazins der GÖD (Ausgabe 2/2008; Editoral, Seite 3), auf die Notwendigkeit eines neuen Dienstrechts für öffentlich Bedienstete und die Angleichung des Dienstrechts für Vertragsbedienstete und Beamte hinzuweisen.

Der Vorstand der IGBO meint, dass diese Forderung berechtigt ist und schließt sich der Meinung an, dass dieses schon seit Jahren im Raum stehende Problem endlich bereinigt werden muss.

Der Vorstand der IGBO ist mit der GÖD durchaus einer Meinung, wenn auch für das neue Dienstrecht ein "öffentlich rechtlicher Status" verlangt wird, weil wir Soldaten wie auch andere, dem Exekutivdienst zuzurechnende Körperschaften, einen besonderen Schutz benötigen.

"Unabdingbar ist jedenfalls, dass mit dem neuen Dienstrecht eine Besoldungsreform einhergeht, die eine Neuverteilung der Lebensverdienstsumme bei höheren Anfangsgehältern bringen soll. Das muss Hand in Hand gehen, eine Abkoppelung ist für uns undenkbar. Über die konkreten Zahlen wird zu verhandeln sein, eines steht jedoch schon jetzt fest: Hier darf nicht gekleckert, hier muss geklotzt werden. Immerhin wird sich der öffentliche Dienst der Zukunft an der Qualität seines Nachwuchses messen. Und Qualitätseinbußen werden wir angesichts des derzeitigen hohen Standards nicht akzeptieren." meint Fritz Neugebauer.

Auch in diesem Punkt schließt sich der Vorstand der IGBO der Meinung der GÖD an.
Ergänzend aber wird gefordert, dass die geforderten Bildungsvoraussetzungen in einem neuen Gehaltsschema auch entsprechend abgebildet werden.

Es darf keinesfalls mehr passieren, dass Soldaten mit einem weit über das Maturaniveau hinausgehenden Bildungsniveau wie Maturanten eingestuft werden, obwohl dieses höhere Bildungsniveau als Voraussetzung für die Aufnahme vorgeschrieben ist.

Dies ist für die IGBO eine unabdingbare Forderung sowohl an die GÖD als auch an die politischen Verantwortungsträger!