Liebe Freunde und Kameraden!

Eine kleine Zusammenstellung offener Fragen an den Sozialminister.

Derzeit leisten rund 13.000 Zivildiener Jahr ihren Wehrersatzdienst. Davon ca. 4.000 beim ÖRK.
Bundesminister Hundsdorfer meint, mit rund 8.000 „Freiwilligen“ auszukommen.

Als Entgelt erwähnte er 1.300 Euro /Monat dies wäre 8.000 x 12x1.300 = 116,8 Mill. Euro. Rechnet man die üblichen Nebenkosten von 100% für Krankenversicherung, Pensionsversicherung und sonstigen Prämien (bei einem Jahr wird man wohl ein Recht darauf haben) dazu, so sind es rund 320 Millionen Euro.

Folgende Fragen stellen sich daher:

Wer hat bisher 5.000 Zivildiener verbraucht, die es in Zukunft nicht mehr geben wird?
Sind die „Freiwilligen“ Sozial- und Pensionsversichert und gibt es für sie ein Abfertigungsmodell? Wer trägt diese Kosten?
Wer wirbt um die „Freiwilligen“ und wie wird ihre körperliche und geistige Eignung festgestellt?
K
önnen sich auch bisher ehrenamtlichen Helfer um so einen Posten bewerben?
Wenn ja, wird dann die Zahl der „Freiwilligen“ erhöht?
Erhöhen sich dann auch die Bezüge von Lehrlingen, die im Allgemeinen wahrscheinlich auch eine höhere Qualifikation haben werden?
Kann sich beispielsweise auch eine Arztassistentin die gerad brutto so viel verdient als Freiwillige melden?
Welches Arbeitsrecht gilt für die Freiwilligen?
Wird es sozialrechtliche Unterschiede zwischen Freiwilligen beim Bundesheer  und den zivilen Organisationen geben?
Wo sollen die Freiwilligen überhaupt herkommen und wer greift in das Angebot notfalls ein?
Wer garantiert eine gewisse Planbarkeit?