Der Vorstand der IGBO hat in der hier nachzulesenden Resolution Professionalität eingemahnt.

Professionalität, die man dem Bundesheer immer wieder und offen abgesprochen hat. Etwa mit der Forderung anlässlich der Bundesheereformkommission unter Dr. Zilk: "Das Bundesheer muss professioneller werden!"

Seit gestern wissen aber alle Österreicher, wie Professionalität tatsächlich aussieht:
Man nehme ein gerade beschlossenes Modell und eines, dessen Realisierung gerade begonnen hat, und mache das zu seinem Vorbild. Man weiß zwar nicht wie das funktioniert, man kennt auch die tatsächlichen Kosten noch nicht. Aber: Man läuft hinterher!

Es gibt allerdings in Europa ein Land, das eine Umstellung seiner Wehrpflichtigenarmee zu einer Freiwilligenarmee (und damit zu einem Berufsheer!) erfolgreich gemeistert hat: Die Niederlande!

Leider waren aber bei der zu diesem Thema eigens und sogar in einem Nobelhotel in Wien anberaumten Enquete des BMLVS keine Vertreter der Niederlande eingeladen über ihre Erfahrungen und Maßnahmen in diesem Zusammenhang zu berichten.
Offensichtlich wollte man nicht hören, dass dies viel Zeit in Anspruch nahm, nach wie vor viel Geld kostet und eine ganze Reihe von flankierenden Maßnahmen erforderlich machte.

Aber vielleicht ist Professionalität in diesem Zusammenhang in Österreich ja auch gar nicht gefragt oder notwendig?

Es genügt ja, eine "Diskussion in Gang zu setzen", dabei seinen (definitiven?) Standpunkt zu sagen und - anderen einen Maulkorb umzuhängen. Oder?

Nein, das genügt nicht! Und das wird auch den Mitbürgerinnen und Mitbürgern nicht genügen, dessen bin ich mir ganz sicher!