Die IGBO hat seit geraumer Zeit ein interessantes Angebot für Bachelors und Absolventen der Theresianischen Militärakademie "alt" eröffnet:

Ein Masterstudium!

Das Studium kostet 3000,00 Euro je Semester. Es gibt aber ein Stipendium, wodurch dieser Betrag deutlich gesenkt werden kann.

Der zu erwerbende akademische Grad ist ein MBA der Wirtschaftswissenschaften.

Wer Interesse hat kann Details vom Obmann der IGBO über unsere HP erfragen.

Die von der IGBO im Rahmen der Plattform wehrhaftes Österreich mitgetragene Bürgerinitiative
"Stopp der Bundesheer-Zerstörung! Für ein sicheres Österreich!"
wurde erfolgreich abgeschlossen:

Es gibt mehr Geld für das Bundesheer!

Wie auch den zahlreichen Presseartikeln zu entnehmen ist, wird es in Tranchen eine Steigerung des Budgets des Bundesheeres geben. Das ist gut so, denn die strikten Vorgaben für die Verwendung öffentlicher Mittel bedingen ja auch eine entsprechende Vorlaufphase, bis tatsächlich Geld fließen kann. Ausschreibungsverfahren etc. benötigen naturgemäß eine entsprechende Zeit. Daher wäre dem Bundesheer mit einer "Bundesheermilliarde" eigentlich nicht geholfen gewesen. Eine planbare Steigerung künftiger Budgets aber erlaubt ein geordnetes, gut geplantes und korrektes Vorgehen.

Besonders erfreulich beurteilt der Vorstand der IGBO, dass Bundesminister Mag. Doskozil einen Weg des Miteinanders eingeschlagen hat. Einen Weg des Gespräches und nicht einen Weg der einsamen Beschlüsse und des Ignorierens anderer Meinungen. Diskussion und Überzeugung ist angesagt, um die Entscheidungen dann gemeinsam tragen zu können. Das ist ganz im Sinne dessen, was der Vorstand der IGBO immer wieder vorgeschlagen hat, weil es wohl einer demokratischen Grundhaltung am ehesten entspricht. Mündige Bürgerinnen und Bürger sollte man einfach nicht ignorieren.

Als erfreulich beurteilt der Vorstand der IGBO auch die Absicht des Herrn Bundesministers, die personelle Situation im Bundesheer mit der bei der Exekutive zu synchronisieren.
Ein Arbeitgeber kann durch besondere Gehaltszahlungen oder durch andere Vorteile für das Personal attraktiv sein. Die öffentliche Hand kann nicht endlos hohe Gehälter bezahlen, also ist die Garantie einer lebenslangen Anstellung durchaus ein Mittel, die Attraktivität zu steigern. Im Lichte der bisher nicht erfolgreichen Modelle von Zeitlaufbahnen im Bundesheer ist daher der Entschluss des Herrn Bundesministers, eher auf eine lebenslange Anstellung zu setzen, als richtig zu beurteilen. Mag sein, dass sich das in Zukunft einmal ändert, aber die Österreicher und Österreicherinnen wollten bisher schon und auch derzeit offensichtlich langfristige und stabile Arbeitsverhältnisse und kein "Jobhopping". Dass dies mit einer gediegenen Personalplanung und Personalentwicklung einhergehen sollte, liegt auf der Hand.

Bei der heute stattgefundenen Pressekonferenz der Plattform Wehrhaftes Österreich wurde die augenscheinliche Haltungsänderung der Bundesregierung zum Österreichischen Bundesheer ausdrücklich begrüßt.

Diese Haltungsänderung hat auch in den Wortmeldungen der Kandidaten um den Oberbefehl des Bundesheeres Niederschlag gefunden. Unisono wird mehr Geld für das Bundesheer verlangt. Gelernte Österreicher und Österreicherinnen wissen aber, dass man Worten unserer Politiker leider erst dann Glauben schenken darf, wenn sie wahr geworden sind.

Eine einmalige Erhöhung des Budgets kann nach Meinung der in der Plattform Wehrhaftes Österreich vertretenen Verbände und Vereine wohl nur eine Behebung der wichtigsten Versäumnisse der letzten Jahre bewirken, aber eine planbare und dauerhafte Erhöhung des Verteidigungsbudgets nicht ersetzen.

Daher ist festzustellen: Nach der erfolgreichen Bürgerinitiative "Stopp der Bundesheer-Zerstörung! Für ein sicheres Österreich!" ist vor der nächsten Initiative. Für den Fall, dass es nicht zu einer Realisierung unserer Forderungen kommt.

Gemäß einem Beschluss der Plattform Wehrhaftes Österreich haben wir die Online-Abstimmung für unsere Bürgerinitiative beendet. Insgesamt wurden bis dato deutlich mehr als 42000 Unterschriften gesammelt. Die meisten in Form von Unterschriftenlisten.

Am 19. April um 09:30 Uhr wird die Plattform im Militärkasino am Schwarzenbergplatz in Wien in einer Pressekonferenz das Ergebnis darstellen und dann am 20. April mittags die Unterschriften an den Vorsitzenden des LV-Ausschusses im Parlament übergeben. An diesem Tag befasst sich der LV-Ausschuss des Nationalrates mit der Frage weiterer Bundesheerbudgets.

 Ohne mehr Geld geht es nicht!

IGBO begrüßt Forderung des neuen Verteidigungsministers.

Die Forderung des Herrn Bundesministers für Landesverteidigung und Sport, Mag. Hans Peter Doskozil, das Budget des Bundesheeres zu erhöhen, ist seriös begründbar und wird von der IGBO ebenso unterstützt wie von der Plattform Wehrpflicht. 

Die Versäumnisse der letzten Jahre sind unübersehbar. Sie können auf Grund der derzeitigen Belastungen durch den Assistenzeinsatz, durch die Auslandseinsätze und durch die Unterstützungsmaßnahmen zur Sicherung der EU-Außengrenze nur durch ein generell höheres Budget ausgeglichen werden.
Dass dies dringend erforderlich ist, ist unübersehbar!

 Sehr geehrter Herr Dr. Albel!

 Ich danke für Ihre Anfrage und darf Ihnen nachfolgende Antworten übermitteln:

  

Ad1) Ich habe selbst gedient und war als EF-Korporal bei der Grenzsicherung im Burgenland eingesetzt. Ich stehe nicht nur deswegen dem Bundesheer ausgesprochen positiv gegenüber, sondern bin der Meinung, dass Österreich als neutrales Land für seine Landesverteidigung die entsprechenden Mittel aufbringen muss. Die vordringlichste Aufgabe jeder Armee – auch der Österreichischen – ist es, die eigenen Grenzen und die eigene Souveränität zu sichern und zu schützen. 

  

Ad2) Nach mehreren weniger erfolgreichen Verteidigungsministern ist das Heer an einem Punkt angelangt, an dem es selbst Schutz und Hilfe braucht. Sollte ich zum Bundespräsidenten gewählt werden, ist es meine erste und vordringlichste Aufgabe als Oberbefehlshaber, die volle Handlungsfähigkeit unseres Heeres bei der Regierung einzumahnen. Derzeit ist die Leistungsfähigkeit des Heeres nur mehr durch den idealistischen Einsatz unserer Soldaten gegeben. Das Verteidigungsbudget muss auf mindestens 1 Prozent des BIP (derzeit 0,5%) aufgestockt werden. 

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