Sowohl der Wehrsprecher der FPÖ als auch der SPÖ nehmen zum Tag der Miliz in Presseaussendungen (APA-OTS) Stellung.

Beide betonen zu Recht die Bedeutung der Miliz für eine ausreichende „Mann-Stärke“ und die Durchhaltefähigkeit des Bundesheeres und verlangen eine Übungspflicht (FPÖ) als auch eine „Absicherung“ (SPÖ) der Miliz.

Das ist natürlich alles richtig und wird von der IGBO unterstützt. Vor allem hinsichtlich der immer aktueller werdenden Gefahr eines Blackouts. Die Aufrechterhaltung der Funktionen des Staates muss auch in solchen Situationen sichergestellt werden können. Das ist ohne Bundesheer nicht möglich!

Die IGBO sieht aber kritisch, dass sich Wehrsprecher zwar zur Miliz und deren Bedeutung für das Bundesheer bekennen, nicht aber dazu, die Offiziere des Bundesheeres ihrer Qualifikation entsprechend zu behandeln. Denn es ist wohl nicht seriös, für die Führungskräfte des Bundesheeres zwar ein Studium zu verlangen, dies aber im Dienst- und Besoldungsrecht nicht abzubilden.

Wir erwarten uns daher ein klares Bekenntnis aller Wehrsprecher und der Bundesheer-GÖD zur raschen Beseitigung der Ungleichbehandlung der Führungskräfte des Bundesheeres im Vergleich zur allgemeinen Verwaltung.