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Sehr geehrter Herr Obmann und Oberst, servus Siegfried! 

Deine Beobachtungen muss ich leider teilen, soweit es die Berichterstattung in bundesweiten Nachrichtensendungen anbetrifft .

Da wird das ÖBH im Regelfall nach den Zivildienern in einem Nebensatz erwähnt. 

Bei uns in Vorarlberg trifft dies nicht zu. 

Seit das ÖBH erstmals in der Geschichte des 2. Bundesheeres in einem Assistenzeinsatz nach § 2/1/b steht, findet hier eine sehr sachliche und auch wohlwollende Berichterstattung mit hoher Berichtsdichte statt, im besten Einvernehmen mit dem Einschreiter, der LPD.

Das Hauptproblem ist wohl in den ZIB-Redaktionen zu verorten, die Moderatoren wirken dann noch verstärkend... 

Mit kameradschaftlichen Grüßen und wie man hierzulande sagt "net lugg lo" - darin möchte ich auch einen Dank für Deine steten Bemühungen einschließen ! 

Mag. Josef Müller, ObstdIntD, RB MilKdo V & Präs. OGV 

 

Die Soldaten des Bundesheeres und deren selbstloser Einsatz finden wenig mediale Beachtung

Während (z. B. im ORF) die Situation hinsichtlich der Zivildiener beträchtliche Beachtung findet, bleibt der selbstlose Einsatz des Bundesheeres und seiner Angehörigen  beinahe unerwähnt. Leider!

Obwohl auch für die nun länger im Präsenzdienst befindlichen Grundwehrdiener ihre Lebensplanung genauso durcheinander geraten ist, wie für die gerade im Zivildienst befindlichen Österreicher.

Und obwohl die Gesamtsituation für die Soldatinnen und Soldaten des Bundesheeres zusätzliche Belastungen bringt. Etwa für Alleinerzieher, die bisher auf die Unterstützung durch Großeltern rechnen konnten, dies aber derzeit nicht dürfen, weil diese ja besonders geschützt werden sollen.

Für die Kommandanten des Bundesheeres erwachsen deshalb zusätzliche Probleme, weil die Fürsorgepflicht für ihre Soldatinnen und Soldaten natürlich auch die Berücksichtigung dieser Umstände verlangt. Die Komplexität der Führungsaufgabe wird dadurch noch vergrößert.

Verlängerung der Funktionsperiode des Vorstandes und der Revisoren
Beschluss


Die Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere (IGBO) hat konform mit den Statuten die vorgeschriebene Mitgliederversammlung rnit Neuwahlen für den 19. Juni 2020 geplant. Die Veranstaltung hätte in der Schwarzenberg-Kaserne in Salzburg stattfinden sollen und war durch das BMLV und das MilKdo S bereits genehmigt.

Aufgrund der derzeit herrschenden Pandemie und der durch die Bundesregierung sowie den durch die Gesundheitsbehörden ergangenen Regelungen scheint eine Durchführung der Mitgliederversammlung 2020 mit Neuwahlen nicht möglich.

Daher haben im Sinne der Statuten der IGBO (Punkt 5.11.1) der Präsident und die Revisoren beschlossen, die Funktionsperiode des derzeitigen Vorstandes und der Revisoren unter Erteilung der nachstehenden Auflage für 12 Monate zu verlängern.

Auflage: Wenn eine frühere Durchführung einer MV mit Neuwahlen behördlich möglich ist, muss diese binnen Monatsfrist ab Bekanntwerden dieser Tatsache einberufen und innerhalb von weiteren 3 Monaten abgehalten werden.

Der Präsident:

Dr. Siegfried Albel, Obst i.R.

Die Revisoren:

ObstdIntD Thomas Leprich, MSc

Obstlt Andreas Hofer, BeD BA MA 

Coronavirus: Maßnahmen zum Schutz für das Bundesheer

Tanner: „Die Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten ist jetzt besonders wichtig“

Wien (OTS) - Aufgrund der derzeitigen Situation durch den Coronavirus setzt auch das Österreichische Bundesheer auf entsprechende Sicherheitsmaßnahmen, um die Ausbreitung bei Soldatinnen und Soldaten zu verhindern bzw. einzudämmen. Betroffen von den eingeführten Maßnahmen sind unter anderem Bereiche wie Unterkünfte, Speisesäle bis hin zu Fahrzeugtransporten oder auch Einstellungsuntersuchungen.

„Die Gesundheit und der Schutz der Soldatinnen und Soldaten ist mir ein besonderes und wichtiges Anliegen. In dieser schwierigen Zeit ist es nicht nur für unsere Soldaten bedeutsam gesund zu bleiben, sondern auch für ihre Angehörigen, Freunde, Großeltern und die restliche österreichische Bevölkerung, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Deshalb haben wir verschiedenste hygienische und medizinische Sicherheitsmaßnahmen ausgearbeitet und im Dienstbetrieb eingeführt. Damit unsere Soldaten auch weiterhin für Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher sorgen können“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Um den Dienstbetrieb weiterhin aufrechtzuerhalten, wurden entsprechende Handlungsanweisungen eingeführt. Das betrifft neben Maßnahmen wie Abstand halten, vermehrtes Händewaschen auch unterschiedliche Bereiche im Alltag eines Soldaten. Bei der Belegung der Unterkünfte haben die Soldatinnen und Soldaten angemessene Abstände einzuhalten, aber auch der Besuch von Nassräumen ist nur in kleinen Gruppen gestattet. Aufgrund der herrschenden Situation wurde auch das Essen in Buffetform eingestellt und es werden nur noch einzelne Portionen an die Soldatinnen und Soldaten ausgegeben; auch hier ist auf den entsprechenden Abstand zu achten. Damit auch der Fahrzeugtransport der Militärs eine gesicherte Umgebung darstellt, werden hier die Abstandsregelungen eingehalten sowie die Anzahl der Personen auf ein Minimum reduziert.

Für die im Einsatz stehenden Soldaten wurden entsprechende Schutzausrüstungen ausgegeben (Schutzmasken, Handschuhe etc.). Diese wird je nach Einsatz und Lage, vor allem aber von Soldaten mit erhöhtem Kontakt zu anderen Personen, verwendet. Insbesondere betroffen sind jene, die im Rahmen eines Assistenzeinsatzes unter anderem Kontrollen an der Grenze oder Fiebermessungen durchführen. Zusätzlich hat die Uniform ebenso eine hohe Schutzwirkung für die Soldaten.

Werte Leserinnen und Leser unserer Beiträge!
Kameraden!
 
Ich wundere mich gerade wieder einmal über die mediale Berichterstattung, die von Qualitätsjournalismus nicht viel zu halten scheint.
Es geht meiner Meinung nach eher Richtung Panikmache. Und Richtung seltsam verstandenem Heldentums.

Jene, die ihrer Pflicht als Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen nun nachkommen, um den benötigten Verdienst zu bekommen, werden plötzlich alle zu "Helden". Dabei haben sie ja meist gar keine Alternative - außer selbst krank zu sein.

Die Zivildiener, die plötzlich den Grundwehrdienern gleichgestellt werden, weil sie "zu freiwilligem außerordentlichem Dienst" aufgefordert werden, sind plötzlich in aller Munde. Von den Grundwehrdienern (und Berufssoldaten / -soldatinnen) spricht allerdings keiner mehr, die aber mutig und pflichtgetreu ihre Leistung erbringen.
Ministerin Köstinger setzt mit der Inanspruchnahme der Zivildiener jedenfalls einen richtigen Schritt. Aber auch das sollte vorbereitet und organisiert sein. Freiwilligkeit alleine wird in manchen Fällen vielleicht nicht reichen und ist vor allem auch nicht planbar.


Außerdem schiene es mir angebracht, einmal die Bevölkerungsstatistiken und Sterblichkeitsstatistiken der einzelnen Länder anzusehen und mit der Anzahl der derzeitigen Todesfällen zu vergleichen - unter Berücksichtigung der Qualität der Gesundheitssysteme in den einzelnen Ländern.

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