Die unterschiedlichsten Kommentare zu den Geschehnissen des 2. November 2020 betonen immer wieder, dass Österreich keine "Insel der Seligen" ist, auch wenn wir bisher kaum direkt von Anschlägen und Terror betroffen waren.
Es besteht eine reale Gefahr, die man bedenken und auf die man vorbereitet sein muss.
Aus diesem Grund hat die IGBO am 3. November nachstehende Presseaussendung veröffentlicht.

 Warnungen ernst nehmen wäre klug
Sachliche Einwände sollten bedacht werden

 Die IGBO hat gemeinsam mit den in der Plattform Wehrhaftes Österreich zusammengeschlossenen wehrpolitischen Vereinen aber auch mit dem BMLV immer wieder auf mögliche Gefahrenquellen hingewiesen und davor gewarnt, erforderliche Maßnahmen zur Stärkung der für eine Gefahrenabwehr notwendigen Organisationen zu unterlassen.

Die IGBO sieht sich durch die Vorkommnisse vom 02. November 2020 in ihrer Meinung bestätigt, dass Österreich neben den Spezialeinsatzkräften des Jagkommandos und der Militärpolizei eine bestimmte Anzahl von sofort einsatzbereiten Verbänden benötigt, um in ähnlichen Bedrohungsfällen ausreichend und über einen längeren Zeitraum reaktionsfähig zu sein.

Die IGBO ist erfreut darüber, dass die Frau Bundesministerin in Interviews in diversen Medien die Bedeutung der Verfügbarkeit von ausreichendem Lufttransportraum und gepanzerten Fahrzeugen als wichtig für einen Einsatz des Bundesheeres auch bei Terrorangriffen hervorgehoben hat. Denn es ist zwar möglich, einem Einzeltäter mit einem zivilen PKW entgegen zu treten, nicht aber schwerbewaffneten und eventuell verschanzten Gruppen.

Der gestrige Abend hat aus Sicht der IGBO bewiesen, dass man jedenfalls nur dann zeitgerecht und richtig handeln kann, wenn man gut vorbereitet ist und die festgelegten Verfahren auch praktisch geübt und evaluiert hat. Das gilt besonders für die Krisenstäbe aller Ebenen, aber auch für die Kommunikation zwischen Justiz und Exekutive.

Wir bedauern die Todesfälle und Verwundungen zutiefst und erwarten, dass man die erforderlichen Lehren daraus zieht. Wir freuen uns aber auch über die mutigen Reaktionen von Mitbürgern und Mitbürgerinnen, die in krisenhaften Momenten richtig gehandelt haben. Das ist für jeden erlernbar, zum Beispiel durch Ableistung des Wehrdienstes.

Ja, stehen wir unabhängig von Religion oder Herkunft zusammen, lassen wir uns weder unsere Freiheit noch unser schönes Österreich nehmen! Seien wir wehrhaft aber nicht militant!