Nachstehenden Brief hat die ÖUOG in Absprache mit allen in der Plattform Wehrpflicht für ein Wehrhaftes Österreich vertretenen Verbänden an die Verhandler der derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen gerichtet.

Der Inhalt findet die volle Unterstützung auch der IGBO!

"Die Österreichische Unteroffiziersgesellschaft ist ein überparteilicher und wehrpolitisch relevanter Verein, der die berechtigten Anliegen und Interessen der größten Berufsgruppe des Bundesheeres nach innen und außen vertritt. Als Präsident dieser Organisation habe ich die Ehre das Sprachrohr von nahezu 30.000 Unteroffizieren des Präsenz-, Miliz-, Reserve- und Ruhestandes zu sein. Es ist auch meine Pflicht als Präsident und vor allem als Berufsunteroffizier die Entwicklungen des Bundesheers nicht nur aufmerksam zu verfolgen, sondern auch an entscheidenden Stellen mitzuwirken und mitzugestalten. Das ist auch der Grund warum ich mich mit dem beiliegenden Schreiben an Sie sehr geehrter Herr Abgeordneter, als Entscheidungsträger unseres Landes wende. 

Die laufenden Regierungsverhandlungen sowie die jüngste mediale Berichterstattung z.B. die ZIB2 vom 25.11.2019 (Aussagen eines so genannten Experten Brigadier Schaffer) wo sich eine Entwicklung abzeichnet die für unser Bundesheer und der Sicherheit unseres Landes mehr als besorgniserregend ist, veranlasst uns, die Österreichische Unteroffiziersgesellschaft,rechtzeitig und öffentlichkeitswirksam Position zu beziehen. 

Sehr geehrter Herr Abgeordneter, ich darf Sie höflich ersuchen das beiliegende Schreiben nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern auch die Darstellungen in die laufende Regierungsverhandlung einfließen zu lassen. 

Sehr geehrter Herr Klubobmann, in der Hoffnung keine Fehlbitte getan zu haben, verbleibe ich im Namen der Österreichischen Unteroffiziere mit freundlichen Grüßen Vzlt Wohlkönig, Präsident der ÖUOG"