Österreichs Militärpiloten sind keine „Spaßflieger“. 

Politischer Konsens in Sicherheitsfragen zwingend erforderlich. 

 

Der Start des 2. parlamentarischen Eurofighter-Ausschusses stand im Zeichen politischen Konsenses. Das ist erfreulich und entspricht einer dringenden Forderung der Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere (IGBO). Fragen der Sicherheitspolitik machen politischen Konsens zwingend erforderlich. Nur so kann sparsam gewirtschaftet und längerfristig geplant, Vertrauen der Bevölkerung und der Soldaten gewonnen werden. 

Das Parlament beweist somit einen hohen Grad an Verantwortungsbewusstsein, weil die Verpflichtung Österreichs zum Schutz seines Luftraumes nicht zur Diskussion gestellt wird.  

Die IGBO begrüßt und unterstützt ebenso die Bemühungen Bundesministers für Landesverteidigung und Sport, künftige Entscheidungen für die Fliegertruppe des Bundesheeres auf Basis von Sachlichkeit und Wirtschaftlichkeit so herbeizuführen, dass der bestmögliche Effekt erzielt wird. 

Unsere Militärpiloten betreiben keine „Spaßfliegerei. Sie sind mit jedem Start im Einsatz und daher mit entsprechendem Gerät und jener Schutzausrüstung zu versehen, die ihr Überleben und den Erfolg des Einsatzes gewährleisten kann.

Abfangjäger nicht mit entsprechendem Schutz für die Piloten auszustatten, sie aber trotzdem in den Einsatz zu schicken, ist unverantwortlich.

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