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Außer den Salzburger Nachrichten haben die Medien Österreichs offensichtlich andere Prioritäten in ihrer Berichterstattung, als den Tag der Wehrpflicht. Es scheint die Sensationsgier in Bezug auf Corona zu überwiegen und eine umfassende, sachliche Berichterstattung zu anderen wichtigen Themen zu verhindern. Das ist schade.
Umso erfreulicher ist die Berichterstattung in den Salzburger Nachrichten, die umfassend und sachlich - aber auch mit Humor - über den Tag der Wehrpflicht berichtet hat:

Bei der am 15.12.2020 elektronisch durchgeführten
Mitgliederversammlung 2020 mit Neuwahlen

wurden folgende Funktionsträger der IGBO gewählt:

Funktion DGR TITEL Vorname Familienname Postgr
Präsident Obst Dr. Siegfried ALBEL MSD, MSc
Vizepräsident ObstdhmfD Mag.(FH) DGKP Klaus STREIT MA
Vizepräsident MjrdhmfD Mag.(FH) Dr. Karl-Vinzenz TESTOR  
Schriftführer Obstlt   Bertram HADEYER  
Schriftführerstellvertreter Obstlt   Wolfgang WINKLER  
Kassier Obstlt   Daniel HAUDEJ MSc
Kassierstellvertreter Obst   Gottfried SCHWARZENBACHER MSc
Revisor ObstdIntD   Ingomar KOBAN MSc
Revisor ObstdhmfD   Andreas HOFER BEd BA MA
Kameradschaftssenat Obst   Leopold MÜHLBACHER MSD, MBA
Kameradschaftssenat Obstlt   Matthäus TRIGLER  
Kameradschaftssenat Obstlt   Alexander SKRZIPEK  

Herzliche Gratulation und viel Erfolg für Ihre Tätigkeit!

Der Vorstand der IGBO wünscht 
Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2021!

Foto von Lars Hermes
Stille Nacht Kapelle, Oberndorf bei Salzburg
entnommen dem Kalender der Franziskaner für Menschen in Not
www.franzhilf.org

 

Die SAAB 105 beendet mit Dezember ihren Dienst beim Bundesheer

(Foto: Bundesheer)

Der ursprünglich als Learjet geplante Flieger wurde beim Bundesheer als Düsentrainer, "Abfangjäger", Erdkampfflugzeug und Bomber verwendet. Not macht halt erfinderisch.

Nach 50 Jahren Verwendung wurde nun beschlossen, das Flugzeug auszuscheiden. Wirtschaftlich wohl eine richtige Entscheidung.

Da man aber über eine Nachfolge für die SAAB 105 keine Entscheidung traf, tut sich nun eine Lücke auf. Eine Lücke zwischen "Unterschall" und "Überschall", zwischen Trainings- und Einsatzgerät. Es wäre wohl auch aus ökonomischen Gründen klug, nach einer geeigneten Lösung zu suchen und diese dann auch zu realisieren.

Jedenfalls haben unsere Fliegerkräfte bewiesen, dass man ihnen ein entsprechendes Fluggerät anvertrauen und sie damit bestmöglich umgehen können. 2 Einzelkunstflugweltmeister und die Kunstflugstaffel Karo As sind wohl deutliche Beweise dafür!

Wir appellieren daher an die Bundesregierung, rasch eine Klärung für das Nachfolgegerät zu treffen, weil wir sonst viel Erfahrung und Wissen verlieren werden und außerdem Kosten in das Ausland "verschieben", die im Inland besser investiert wären. Unabhängig davon, dass wir unsere Autonomie bewahren sollten!

Dienstrechtsnovelle passiert Nationalrat mit breiter Zustimmung

Gehaltsabschluss berücksichtig, Neuerungen bei Vordienstzeiten, Papamonat und Pflegefreistellung

Wien (PK) - Zahlreiche Neuerungen gibt es wieder für den öffentlichen Dienst. Die Dienstrechtsnovelle 2020 bringt unter anderem die Ausdehnung des "Papamonats", eine finanzielle Besserstellung werdender Mütter während des Mutterschutzes sowie die neuerliche Adaptierung der Regelungen zur Anrechnung der Vordienstzeiten, ferner Neuerungen für den Justizbereich und den Bildungsbereich und mehr Flexibilität bei fallweisem anlassbezogenen Teleworking. Mittels eines Abänderungsantrags von ÖVP und Grünen wurde auch dem Abschluss der Gehaltsverhandlungen Rechnung getragen. Mitte November haben sich Gewerkschaft und die Bundesregierung auf ein Gehaltsplus für den Bundesdienst in der Höhe von 1,45% geeinigt. Vizekanzler Werner Kogler verwies darauf, dass es sich genau um die Inflationsabgeltung handle.

Die entsprechende Regierungsvorlage passierte den Nationalrat in Dritter Lesung unter Berücksichtigung des Abänderungsantrags mehrheitlich mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grünen.

SPÖ und FPÖ orten trotz Zustimmung noch Ungerechtigkeiten, NEOS sprechen von Privilegien des öffentlichen Dienstes

Die NEOS begründeten ihre Ablehnung damit, dass die Regierung mit diesen Neuerungen öffentlich Bedienstete weiterhin gegenüber den Privatangestellten privilegiere. Felix Eypeltauer sagte, dies sei ein falsches Signal zu einer falschen Zeit, zumal sich diese Gruppe der ArbeitnehmerInnen trotz Corona-Krise keine Sorgen machen müsse. Dem widersprachen Friedrich Ofenauer (ÖVP), Selma Yildirim (SPÖ) und Christian Lausch (FPÖ) mit Nachdruck und wiesen darauf hin, dass gerade in der Zeit der Pandemie die öffentlich Bediensteten in den Spitälern, in den Pflegeeinrichtungen, im Bildungsbereich, in den Bezirkshauptmannschaften aber auch das Bundesheer hervorragende Arbeit leiste. Sie wandten sich dagegen, den öffentlichen Dienst gegen ArbeiterInnen und Angestellte auszuspielen. Auch der dafür zuständige Vizekanzler Werner Kogler konnte die Kritik der NEOS nicht nachvollziehen. Die von der Politik "beklatschten HeldInnen" seien zum großen Teil auch öffentlich Bedienstete sagte er. Eva Blimlinger von den Grünen rief daher dazu auf, an einzelne MitarbeiterInnen im öffentlichen Dienst für hervorragende Leistungen während der Pandemie Belohnungen auszuzahlen.

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