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Nationalfeiertag 2020 - Bundesheer: Wir schützen Österreich!

Wien, 22. Oktober 2020  - Heute fand die Pressekonferenz zur 25. Informations- und Leistungsschau des Bundesheeres im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky, Militärkommandant Brigadier Kurt Wagner und ORF-Channelmanager Alexander Hofer, am Heldenplatz statt.

Wir schützen Österreich

Das Österreichische Bundesheer präsentiert sich heuer unter dem Generalmotto "Wir schützen Österreich!". Ministerin Tanner informierte darüber, dass die Informations- und Leistungsschau heuer unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Sie präsentierte die neue, aufgrund der Covid-19-Maßnahmen notwendige "hybride Form der Veranstaltung" und bedankte sich beim ORF und den privaten TV-Sendern.

Besondere Jubiläums-Leistungsschau

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: "Die aktuelle Covid-Krise stellt die Verantwortlichen der diesjährigen Jubiläums-Leistungsschau vor besondere Herausforderungen. Ich freue mich, dass wir trotz der geltenden Restriktionen mit dieser hybriden Form der Veranstaltung wie dem virtuellen Heldenplatz, der Live-Berichterstattung des ORF und von privaten TV-Sendern sowie den Kurzfilmen des großartigen Regisseurs Stefan Ruzowitzky heuer für ein Live-Gefühl in Österreichs Wohnzimmern sorgen können. Ich bedanke mich besonders beim ORF und bei den interessierten Privatfernsehsendern für die geplanten umfangreichen Live-Berichterstattungen, die für große Reichweiten sorgen werden."

"Wenn das Österreichische Bundesheer auch eine Frau, einen Behinderten und einen Migranten als erfolgreiche Soldaten präsentiert, dann beweist es, dass es im 21. Jahrhundert angekommen ist, dann ist es mein Heer, dann freut es mich, dass ich etwas beitragen konnte. Ja, in den Filmen kommen auch schwere Waffen vor, ich glaube aber, dass die schwerste und effektivste Waffe die Haltung ist, dass jeder mit seinen speziellen Anlagen etwas beitragen kann im Bundesheer, in unserer Gesellschaft, in unserem Land. Das Projekt war jedenfalls sehr herausfordernd, aber extrem spannend und vielfältig. Sehr beeindruckt hat mich die professionelle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und den Soldatinnen und Soldaten", erklärte Filmregisseur Stefan Ruzowitzky bei der Pressekonferenz. In Vertretung von Alexander Wrabetz, Generaldirektor des ORF, sprach Channelmanager Alexander Hofer über die Kooperation mit dem Bundesheer für die Berichterstattung zur Sondersendung "Nationalfeiertag 2020".

Der Ablauf am Nationalfeiertag

Brigadier Kurt Wagner präsentierte die Details zum Ablauf am Nationalfeiertag. Er lud die Bevölkerung dazu ein, aufgrund der geltenden Restriktionen, die Feierlichkeiten vor den Fernsehapparaten, PCs, Smartphones oder Tablets mitzuerleben und sich so "das Bundesheer Live in ihre Wohnzimmer" zu holen. Die Informations- und Leistungsschau findet heuer als "Hybrid-Event" mit Live-Berichterstattung des ORF und privater TV-Sender sowie auch virtuell unter "nationalfeiertag2020.jetzt" statt.

Das Österreichische Bundesheer präsentiert sich mit einem speziellen, in neuester 3D-Optik gestalteten virtuellen Heldenplatz, der allen interessierten Österreicherinnen und Österreichern einen Besuch am Heldenplatz via PC, Smartphone oder Tablet ermöglichen wird. Der bekannte österreichische Filmregisseur und Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky gestaltete dafür Kurzfilme über die Kernthemen der Leistungsschau sowie filmische Porträts von Soldatinnen und Soldaten, die dann auch in der Live-Berichterstattung sowie am virtuellen Heldenplatz zu sehen sein werden.

In tiefer Trauer geben wir den Tod
eines verdienten und Mut machenden Kameraden bekannt.
Wir werden ihn nicht vergessen!

Ruhe in Frieden!

Wir haben einen treuen Kameraden verloren:

 

Ruhe in Frieden!

Die IGBO begrüßt die Entscheidung für einen Ersatz des Hubschraubers Aluette III und hofft, dass die erwartbaren Betriebskosten künftig im Regelbudget abgebildet werden, ohne dieses weiter zu verringern. Genau das stellt nämlich eines der Probleme im Betrieb des Eurofighters dar.

Jedenfalls scheint mit der getroffenen Entscheidung eines der Probleme des Bundesheeres und damit der Österreichischen Landesverteidigung gut und längerfristig gelöst. Auch was die zeitliche Verfügbarkeit der neuen Maschinen anlangt. Aso: Eine gute (politische) Entscheidung.

Die Beliebtheitswerte der amtierenden Bundesregierung nehmen nach aktuellen Umfragen ab. Das wird durch Fehler verursacht, aber wohl auch durch ständiges Schlechtreden, wie ich meine.

Trotzdem ist anzumerken: Wer nicht glaubwürdig ist, der kann auf Dauer nicht Erfolg haben!

Das gilt für Politik genauso wie für das Bundesheer (und andere Organisationen)!

Das gilt etwa für die Beurteilung der Gefahren durch ein Blackout in ganz besonderem Maße

Liebe Österreicherinnen und Österreicher!
Kameradinnen und Kameraden!

Es wird vom BMLV als ungewöhnlich bezeichnet, dass die Verteidigungsministerin der Schweiz ihre Meinung über den Zustand des Bundesheeres offen und ehrlich in einer Diskussionsrunde zum Ausdruck brachte. Und noch dazu durchaus treffend. Man kann das natürlich als eine Meinung abtun. Man kann aber auch darüber nachdenken und sich fragen, wie sie zu einem derartigen Urteil kommt, wo doch österreichische Politiker und Politikerinnen offensichtlich zu genau gegenteiligen Erkenntnissen gelangen?

Dazu habe ich eine auf meiner Berufserfahrung basierende und persönliche Meinung, die ich ihnen nicht verheimlichen möchte:

1) Wir haben offensichtlich verlernt, uns gut und effektiv zu organisieren. Das trifft auf weite Bereiche unseres Staates zu, nicht nur auf das Bundesheer. Ich führe das vor allem darauf zurück, dass uns in unseren Entscheidungspositionen vielfach jene Menschen fehlen, die nicht nur beste theoretische Kenntnisse aufweisen sondern auch wissen, was in der Praxis wie umsetzbar ist. Egal, ob das Gesetzesvorlagen sind oder militärische Befehle - es ließen sich viele Beispiele dafür anführen.

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