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Die IGBO begrüßt 80 jungen Kameradinnen und Kameraden des Ausmusterungsjahrganges General Körner
Gratulation zum erworbenen Bakkalaureat und zur Beförderung zum Leutnant!
Wien (OTS) - Der Festakt am Freitag und die heutige gemeinsame Übernahme mit Milizoffizieren in die Reihen des Bundesheeres wird mit Sicherheit bis zum Ende der Dienstzeit ihnen allen wie allen ihren Vorgängerinnen und Vorgängern in bester Erinnerung bleiben.
Die Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere und Berufsoffizierinnen (IGBO) kämpft seit mehr als dreißig Jahren dafür, dass die akademische Qualifikation der Absolventen und Absolventinnen der Theresianischen Militärakademie anerkannt wird.
Bei einem Gesprächstermin mit Frau Bundesministerin Magistra Tanner am Beginn ihrer Amtszeit wurde diese auf die Nichtanerkennung des akademischen Grades für die Offiziere des Truppendienstes hingewiesen. Sie hat daraufhin festgestellt, dass dies eine Ungleichbehandlung sein könnte.
Die IGBO hat nunmehr ein Rechtsgutachten eingeholt, das die erste Beurteilung von Bundesministerin Magistra Tanner klar bestätigt und die Behebung dieser Ungleichbehandlung dringend anrät.
Die IGBO ersucht daher die Frau Bundesministerin, den Herrn Vizekanzler Mag. Kogler und den Herrn Bundeskanzler Mag. Nehammer, die festgestellte Ungleichbehandlung der Offiziere des Bundesheeres rasch zu beseitigen und bietet dazu auch persönliche Gespräche zu Detailfragen an.
Dr. Siegfried Albel, Obst i.R.
Präsident der IGBO
Rückfragen & Kontakt:
Interessengemeinschaft der Berufsoffiziere (IGBO)
Oberst i.R. Dr, Siegfried Albel
Präsident der IGBO
06644314132
www.igbo.at
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Entscheidung über C-130 „Hercules“-Nachfolge ist gefallen
Embraer C-390 löst „Hercules“ ab
Wien (OTS) - Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 20. September 2023, verkündete Verteidigungsministerin Klaudia Tanner gemeinsam mit Generalmajor Harald Vodosek, dass in der Nachfolge der C-130 „Herkules“ alle weiteren Planungen auf die Embraer C-390 fokussiert werden. Die C-130 „Hercules“ ist bereits seit 20 Jahren im Dienst des Österreichischen Bundesheeres.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Getreu unserem Motto ‚Mission Vorwärts‘ können wir nun endlich einen weiteren großen Meilenstein für unsere Luftstreitkräfte verkünden. Seit 2003 haben die drei ‚Hercules‘-Flugzeuge viele Einsätze bewältigt und waren stets ein verlässliches Transportgerät für unsere Soldatinnen und Soldaten. Nun ist es Zeit, dass die Embraer C-390 die C-130 ‚Hercules‘ ablöst. Das Flugzeugsystem von Embraer ist das einzige, in der 20-Tonnen Klasse, das alle von uns gestellten Anforderungen erfüllt. Mit dieser Beschaffung machen wir einen weiteren großen Schritt hin zu einer modernen Armee und somit zu mehr Sicherheit für die österreichische Bevölkerung.“
Schon 2021 wurde die Beschaffung eines Nachfolgers eingeleitet. Geplant ist die Beschaffung von vier Stück, damit die Verfügbarkeit für die Bewältigung von Aufgaben sichergestellt wird. Die Kosten in der Beschaffung liegen bei einem Flugzeug zwischen 130 und 150 Millionen Euro. Bereits andere Nationen, wie zum Beispiel Brasilien, Portugal oder Ungarn, setzen auf die C-390. Dadurch ergeben sich Möglichkeiten für Kooperationen, um den Kauf kostengünstiger zu gestalten und Synergien, zum Beispiel bei der Ausbildung, zu schaffen. Eine der angestrebten Kooperationen ist mit den Niederlanden und wird bereits verhandelt. Die Auslieferung des ersten neuen Luftfahrzeuges wäre 2026/2027 nach erfolgreichen Verhandlungen möglich.
Die C-130 „Hercules“ Flugzeuge wurden vor 20 Jahren gebraucht gekauft und haben ein Alter von 56 Jahren erreicht. Aufgrund der notwendigen, kostspieligen Wartungen wurde es nötig ein Nachfolgesystem in der 20 Tonnen Klasse zu beschaffen. Auch das künftige Luftfahrzeugsystem soll in Linz/Hörsching stationiert sein. Mit der C-390 können bis zu 80 Passagiere transportiert werden.
Rückfragen & Kontakt:
Bundesministerium für Landesverteidigung
Presseabteilung
+43 664-622-1005
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@Bundesheerbauer
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13.09.2023
GÖD: Eckehard Quin mit überwältigender Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt!
Unter dem Motto „Gemeinsam mehr Gerechtigkeit“ trafen rund 800 Delegierte beim a.o. GÖD-Bundeskongress am 12. September zusammen.
Wien (OTS) - Mit einem eindrucksvollen Ergebnis von 90,99 % wurde Eckehard Quin heute beim a.o. GÖD-Bundeskongress zum neuen Vorsitzenden der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) gewählt. Als langjähriger Personalvertreter und Gewerkschafter, zuletzt als Vorsitzender-Stellvertreter und Bereichsleiter für Dienstrecht in der GÖD engagiert sich Eckehard Quin bereits sein gesamtes Berufsleben für soziale Gerechtigkeit.
„Miteinander haben wir schon viele Meilensteine gesetzt, und ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam noch viel mehr erreichen können!“, begegnet Eckehard Quin seiner neuen verantwortungsvollen Funktion mit Zuversicht. „Ich setze mich dafür ein, dass alle Kolleg:innen im öffentlichen Dienst die Anerkennung und Wertschätzung erhalten, die sie verdienen. Denn sie sind es, die unser Land am Laufen halten und es jeden Tag stabiler, sicherer, gesünder, gebildeter und gerechter machen“, so Quin weiter.
In seiner Antrittsrede dankte Quin seinem Vorgänger Norbert Schnedl, der nach knapp sieben sehr erfolgreichen Jahren seine Funktion zurücklegte: „Norbert Schnedl konnte durch seine Entschlossenheit unzählige Erfolge für die Kolleg:innen im Öffentlichen Dienst durchsetzen. Sein anhaltender Einsatz für Fairness hat einen tiefen Eindruck in unserer Gewerkschaftsbewegung hinterlassen.“
Norbert Schnedl wünscht dem neu gewählten GÖD-Vorsitzenden Quin viel Erfolg: „Als überzeugter und zielstrebiger Personalvertreter und Gewerkschafter konnte Quin bereits in vielen Dienstrechtsnovellen sein Verhandlungsgeschick beweisen. Ich bin überzeugt davon, dass Eckehard Quin auch als Vorsitzender viele Verbesserungen für alle Kolleg:innen durchsetzen wird. Ich gratuliere ihm sehr herzlich und wünsche ihm gemeinsam mit seinem Team viel Erfolg in seiner neuen Funktion.“
Die IGBO wünscht den Vorsitzenden der GÖD viel Erfolg und ist sich sicher, dass er mit seinem Team auf unsere Sorgen entsprechend reagieren wird!
Dem bisherigen Vorsitzenden wünschen wir alles Gute im Ruhestand.
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Muss man sich um unseren Nachbarn Sorge machen? Dazu gibt es eine Diskussion, zu der Sie herzlich eingeladen sind!
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Hier können Sie das Positionspapier 2023 der Plattform wehrhaftes Österreich einsehen.
Aus unserer Sicht besonders erfreulich ist, dass sich alle unserer Meinung zur Anerkennung der Qualifikation der Berufsoffiziere anschließen konnten.
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Sky Shield: Unterstützung für Weichenstellungen bei Luftabwehr
Wehrpolitischer Dachverband begrüßt Ministerin Tanners Entscheidung
Wien (OTS) - Der Dachverband der wehrpolitischen Vereine beschloss bei seiner Generalversammlung am 13.9.2023 ein "Positionspapier 2023".
Aus aktuellem Anlass diskutierten die Delegierten von 21 Organisationen, die zusammen etwa 250.000 Mitglieder repräsentieren, die Pläne zum Ankauf eines Luftabwehrsystems für kurze und mittlere Reichweite, die kürzlich von Ministerin Klaudia Tanner und Airchief Brigadier Gerfried Promberger vorgestellt wurden.
"Der Krieg in der Ukraine zeigt, dass die Beherrschung des eigenen Luftraums größte Bedeutung für die Sicherheit hat. In Österreich haben wir diesbezüglich schwerwiegende Defizite, die nunmehr ausgemerzt werden sollen. Dafür gibt es von uns volle Unterstützung
", sagte Brigadier Erich Cibulka, Vorsitzender der Präsidentenkonferenz.
"Bei der Beschaffung eines Waffensystems, das unsere Souveränitat im Luftraum schützen soll, haben wir auch keine neutralitätsrechtlichen Bedenken. Der gegenwärtige Zustand, nämlich dass der österreichische Luftraum nicht aktiv verteidigt werden kann, ist das wahre Problem, das wir seit vielen Jahren kritisieren.
" ergänzt Cibulka.
Rückfragen & Kontakt:
Plattform Wehrhaftes Österreich, Dachverband der wehrpolitischen Vereine Österreichs
Brigadier Mag. Erich Cibulka, Vorsitzender der Präsidentenkonferenz
+43 676 3301963 |
Der Dachverband ist der Zusammenschluss der größten wehrpolitischen Vereinigungen Österreichs und versteht sich mit 250.000 Mitgliedern als "größte Lobby für das Bundesheer". Der Dachverband ist parteipolitisch unabhängig und setzt sich für die Einhaltung der Bundesverfassung (Umfassende Landesverteidigung, Wehrpflicht, Milizsystem) ein.